Die Wirbelsäule soll möglichst so behandelt werden, dass ihre Beweglichkeit erhalten bleibt. Wenn konservative Behandlungen nicht ausreichen, können schonende operative Verfahren Nerven und Rückenmark entlasten, ohne die für die Stabilität wichtigen Strukturen unnötig zu beeinträchtigen. Die moderne bewegungserhaltende Wirbelsäulenchirurgie nutzt dafür unter anderem endoskopische Zugänge, die auch Bereiche erreichen, die früher nur im Rahmen einer Versteifungsoperation behandelt werden konnten.
Wie sich die Beweglichkeit der Wirbelsäule mit modernen gelenkerhaltenden Verfahren möglichst erhalten lässt, zeigt die Sendung von GESUNDHEITHEUTE anhand konkreter Fälle. Bei einer Patientin wurde eine Bandscheibenprothese eingesetzt, bei einer weiteren Betroffenen kam die Vertebropexie, eine neue Behandlungsmethode, zum Einsatz. Dabei wird die Wirbelsäule nicht versteift, sondern mit Bändern stabilisiert. Prof. Dr. med. Mazda Farshad erklärt als Experte, welche Verfahren wann infrage kommen und welche Rolle dabei der Erhalt der Beweglichkeit spielt.
Erstausstrahlung: Samstag, 3.10. 2026, 18.10 Uhr, SRF 1
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